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Viele Jahrzehnte lang konnte der Mecklenburger Zweig nicht nach
Pansfelde zurück verfolgt werden. Im Jahre 2005 konnte dann die Verbindung
gefunden werden. Dem Ganzen ging eine lange Geschichte voraus.
Die Mecklenburger Wiedenbecks wurden erstmals 1812 urkundlich erwähnt in
Badresch – Schönhausen, mit Johann Andreas Friedrich (Gottlieb)
Wiedenbeck.
Zunächst
war nur bekannt, dass Johann Andreas Friedrich Wiedenbeck um 1786 geboren und am
02.06.1842 in Altstrelitz verstarb. Er war von 1812 bis 1816 Schreiber in
Badresch-Schönhausen, von 1818 bis 1821 Krüger in Voigtsdorf Kirchgemeinde
Badresch-Schönhausen, von 1823 bis 1829 Branntweinbrenner in Wittenborn, 1837
Krugpächter zu Lowitz, Kirchengemeinde Alt-Strelitz-Thurow und 1882 war er in
Altstrelitz "ehemaliger Krugpächter von Lowitz". Er war mit Dorothea
Christina Friederica Nevian (auch Newian und Newijahn geschrieben) verheiratet,
die am 28.03.1788 in Katzenhagen, Kirchengemeinde Kublank-Neetzka geboren wurde
und am 05.06.1837 in Altstrelitz -Thurow verstarb. Beide hatten in der Zeit von
1812 bis 1837 elf Kinder gezeugt. Woher Johann Andreas Friedrich kam
steht nicht in den Archiven Mecklenburgs. Die Eheschließung konnte
bislang ebenfalls nicht gefunden werden.
Im Stammbaum von Dr. Fredy (siehe Seite
Pansfelde)
ist kein Johann Andreas Friedrich eingetragen, dennoch musste es irgendeine
Verbindung geben. Zu diesem Zeitpunkt war bereits bekannt, dass im
Stammbaum leider einige Eintragungen fehlen. Nach Auskunft von Genealogen
steht der Name Johann lediglich für ein Präfix ist und hat somit keine
weitere Bedeutung. In Briefen aus den USA in den 60 Jahren wird im
Taufregister des ersten Sohns als Name des Vaters Johann Andreas Gottlieb
angegeben.
Welche Bedeutung hat nun der Name und wie ist der Zusammenhang zu verstehen?
Der erste Name Johann ist ein Präfix, der Name Andreas ist der Rufname und der
Zweitname Friedrich (wurde abgeleitet vom preußischem König des Alten Fritz)
ist zwischen 1790 und 1830 mit 40-50% der beliebteste Vorname.
Um herauszufinden, wie Andreas in die Pansfelder Linie der Familie
passt, musste der gesamte Stammbaum mit Casper beginnend aufgezeichnet werden. Auf Seite 2
im Stammbaum steht der Eintrag: Andreas Gottlieb *2.8.1791 und keine
weiteren Nachkommen; Johann ist ja nur ein Präfix und Gottlieb steht ja im
ersten Taufregister.
Im Kirchenbuch steht der Name Johann Andreas
Gottlieb (siehe rechts) und weiter ein Eintrag seiner Konfirmation im Jahre
1806, demnach stimmen die Angaben aus den o.g. Briefen. Danach gibt es keinen weiteren Hinweis mehr auf Andreas, keine Heirat,
kein Sterbeeintrag und er wird auch nicht mehr als Pate aufgeführt. Er hat also
Pansfelde verlassen und damit ist klar, der gesuchte Andreas ist jener, der
1791 in Pansfelde geboren wurde.
Damit ist nun auch der
Wappengeber nach Pansfelde bestätigt worden.
Er ist auch der Vater von drei Söhnen, die in die USA ausgewandert
sind. |